Girona * Barcelona * Figueres
|
30. April - 4. Mai 2003
|
Auch der Flug nach Girona war eine Art Einstiegs-Angebot von Ryanair, wiederum inklusive Steuern unterhalb der 40 € Marke. Ich entschied mich,
direkt in Girona selber Quartier zu beziehen, und von dort aus einige Ausflüge zu unternehmen. Mit der Bahn sind sowohl Barcelona als auch
Figueres bequem zu erreichen, und Girona selber hat auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Unterkunft
Ich stieg im Hotel Peninsular ab, das mich gut 40 € pro Übernachtung kostete - auf das Frühstück verzichtete ich, da dieses doch in
südlichen Gefilden oftmals etwas zu wünschen übrig lässt. Stattdessen stärkte ich mich morgens entweder am Bahnhof, oder in der Altstadt.
Womit wir bei der Lage des Hotels sind, die für meine Zwecke perfekt war - das Hotel befindet sich ziemlich genau zwischen Altstadt
und Bahnhof, unmittelbar in der Nähe des Rio Onyar. Es liegt in einer Fußgängerzone, und von der Geräuschentwicklung her verdient es
sich absolute Höchstnoten - ich habe selten in einem Hotel so gut und erholsam geschlafen. Zimmer und Bad waren ebenfalls annähernd
perfekt, auch wenn ich statt der in Spanien zumeist bevorzugten Badewanne lieber eine Duschkabine gehabt hätte. Da auch das Personal
äusserst freundlich und hilfsbereit war, kann ich das Peninsular jedem nur wärmstens ans Herz legen.
Sehenswürdigkeiten
Für eine vergleichsweise kleine Stadt (75.000 Einwohner) hat Girona verblüffend viel zu bieten. Das Flair der Stadt ist ausgesprochen
mittelalterlich. Dominiert wird das Stadtzentrum von der gotischen Kathedrale und der sich unmittelbar darunter befindenden Kirche Sant
Feliu. In der Nähe der Kathedrale befinden sich die kleinen, verwinkelten Gäßchen der Altstadt, insbesondere des früheren jüdischen
Viertels El Call. Bis zur Vertreibung der Juden aus Spanien (1492) galt Girona als Hochburg hebräischer Philosophie und Kaballistik. Diesem
Teil des Erbes Gironas ist ein sehenswertes Museum, das Centre Bonastruc ca Porta gewidmet. Sehr sehenswert ist auch die Stadtmauer,
die über eine grosse Strecke hin begehbar ist. Erwähnen muß man auch das ehemalige Kloster Sant Pere de Galligants, in dem heute ein
archäologisches Museum
|
|
untergebracht ist. Überhaupt ist die Museumsdichte in Girona überraschend hoch - die Stadt sollte jedem Besucher der Costa Brava
in jedem Fall eine Tagestour wert sein.
Ausflüge nach Barcelona und Figueres
Die katalanische Metropole Barcelona ist in gut einer Stunde per Bahn von Girona aus erreichbar. Ich besuchte dort die Kathedrale Sagrada Familia,
wobei man sich m.E. den Eintritt sparen sollte. Von aussen ist sie aber auf jeden Fall ein toller Anblick. Begeistert war ich von Gaudis
Parc Güell - der Aufstieg auf den Hügel ist zwar an warmen Tagen recht schweißtreibend, aber es lohnt sich. Während die Ramblas von
Barcelona für meine Begriffe ziemlich überschätzt werden, fand ich das Hafengelände mit den vielen Segelbooten sehr nett. Und in den
Seitensträsschen der Altstadt, des Barri Gotic, gibt es viele malerische Winkel. Ärgerlich war jedoch das Preisniveau der Museen und anderer
Sehenswürdigkeiten. Nach Figueres fuhr ich in erster Linie wegen des Teatre Museo Dalí. Von Girona aus braucht die Bahn gut eine
halbe Stunde. Das Museum des exzentrischen Künstlers ist absolut einen Ausflug wert, besonders die Mauer mit dem Torre Galatea hatte es
mir angetan. Unbekannt war mir zuvor gewesen, daß Dalí auch Schmuck entworfen hat - darunter viele wunderschöne Stücke. Ausser dem Museum
gibt es in Figueres dann auch nicht mehr viel zu sehen, wenn man mal von der Rambla absieht.
Ein paar Tipps
Bei aller Rivalität, eine Sache scheint dann Katalanen und Kastilier doch zu einen: der Bocadillo. Diese schmalen, gut belegten
Baguettebrote gehörten sowohl in Madrid als auch in Girona zu meinem mittäglichen Speiseplan. Dabei bevorzugte ich in Kastilien die kalte
Variante mit Schinken, Käse oder Tortilla, während es mir in Katalonien vor allem der warme Bocadillo Mallorqui angetan hatte. Ich habe
generell ein Faible für die iberische Küche, und auch bei dieser Reise kam ich kulinarisch auf meine Kosten. Leider sind meine Rechnungen
verloren gegangen, so daß ich mit den Namen der Restaurants nicht dienen kann. Das L'Arcada, direkt an der Rambla in Girona gelegen,
ist mir dank seiner Tapas allerdings auch so in guter Erinnerung geblieben.
|
|
|
|
 Girona: Am Fluss Onyar
|
 Girona: Die Rambla
|
 Girona: An einem Spielwarengeschäft
|
 Girona: In der Altstadt
|
 Girona: Marktszene am Samstag
|
 Girona: Im alten jüdischen Viertel El Call
|
 Girona: El Call
|
 Girona: El Call
|
 Girona: Kirche Sant Feliu
|
 Girona: der alte Bischofspalast
|
 Girona: vor der Kathedrale
|
 Girona: nahe der Kathedrale
|
 Girona: in der Nähe der Stadtmauer
|
 Girona: Jardin dels Alemanys
|
 Girona: auf der Stadtmauer
|
 Girona: Kirche Sant Nicolau
|
 Girona: das ehemalige Kloster Sant Pere
|
 Girona: in der Nähe der Mauer
|
 Girona: Sant Pere de Galligants
|
 Girona: mittelalterlicher Zauber
|
 Girona: die arabischen Bäder
|
 Barcelona: die Sagrada Familia
|
 Barcelona: vor der Kathedrale
|
 Barcelona: da ist sie noch mal
|
 Barcelona: Parc Güell
|
 Barcelona: Parc Güell
|
 Barcelona: Dieser Gaudi...
|
 Barcelona: ...hatte schon tolle Ideen
|
 Barcelona: Parc Güell
|
 Barcelona: Rundblick vom Park aus
|
 Barcelona: Parc Güell
|
 Barcelona: Kolumbus-Denkmal
|
 Barcelona: Im Hafen
|
 Barcelona: in der Altstadt
|
 Barcelona: Palast der Landesregierung
|
 Barcelona: der alte Königspalast
|
 Figueres: die Rambla
|
 Figueres
|
 Figueres: die Kirche
|
 Figueres: das Dali-Museum
|
 Figueres: im Dali-Museum
|
 Figueres: im Dali-Museum
|
 Figueres: im Dali-Museum
|
 Figueres: im Dali-Museum
|
 Figueres: der Torre de Galatea
|
 Figueres: die Mauer des Museums
|
 Figueres
|
 Figueres
|