Baskenland

Juli / August 1987

Schon während meiner Schulzeiten hatte das Baskenland ganz oben auf meiner Urlaubswunschliste gestanden. 1987 war es dann soweit - mit der Bahn ging es über Paris und die Grenzstadt Irun zunächst nach San Sebastian. Da mir diese Stadt aber zu teuer war, wechselte ich nach einem Tag wieder rüber auf die französische Seite der Grenze.

Bayonne
Ausgangspunkt meiner Erkundungen des Baskenlandes wurde dann die Stadt Bayonne, gelegen am Fluß Adour. In diesen hatte sich, einer alten Überlieferung zufolge, der Teufel gestürzt, nachdem er die beiden in siebenjährigem Baskischstudium gelernten Wörter "bai" und "ez" ("ja" und "nein") beim Überqueren der Brücke auch schon wieder vergessen hatte. Ich erinnere mich an eine malerische, mittelalterliche Innenstadt mit einer schönen Kathedrale, und an eine mächtige Festung des Baumeisters Vauban. Ausserdem hatte die Stadt seinerzeit eine sehr gute Rugby-Mannschaft.
Unterkunft hatte ich im Hotel Cote Basque, direkt gegenüber dem Bahnhof gelegen, zu einem excellenten Preis-Leistungs- Verhältnis. Auch die Restaurants von Bayonne sind mir in sehr guter Erinnerung geblieben, vor allem die baskischen Spezialitäten ("Poulet Basquais") hatten es mir angetan.
  An der Küste
Biarritz liegt in direkter Nachbarschaft von Bayonne und ist als mondäner Badeort berühmt. Schöner fand ich allerdings das malerische Küstenstädchen St.Jean de Luz mit seinem Nachbarort Libourne. Interessant ist übrigens, daß der Namenszusatz "de Luz" nichts mit dem spanischem Wort für "Licht" zu tun hat. Er stammt stattdessen von dem baskischen Wort "Loitzun", was soviel wie "Sumpf" bedeutet.
Das mondäner Seebad San Sebastian auf der spanischen Seite der Grenze ist für seine Schönheit berühmt. Dieser Ruhm führte zumindest damals allerdings auch zu einem exorbitanten Preisniveau - für das Geld, das ich in San Sebastian für ein kleines Kabuff bezahlen musste, bekam ich in Bayonne ein grosses Zimmer mit Bad...

In den Bergen
Zwar hatte ich unmittelbar vor dieser Tour meinen Führerschein gemacht, doch im Ausland Auto zu fahren traute ich mich dann doch nicht. Dennoch kam ich zu einigen Ausflügen in die Berge, und zwar mit organisierten Bustouren. Besonders gefiel mir dabei das romantische Bergstädtchen St.Jean Pied de Port, das mit vielen kleinen Gässchen und einem Wildbach gesegnet ist. Aber auch die Fahrt mit der Zahnradbahn auf das Hochplateau von La Rhune, wo man seinerzeit zollfrei einkaufen konnte, hat mir sehr gefallen.
 

Im Hafen von San Sebastian

San Sebastians Strand

Bayonne, am Adour-Ufer

Bayonne

In der Altstadt von Bayonne

Beim Versuch, Baskisch zu lernen...

Ein Park in Bayonne

Kreuzgang der Kathedrale von Bayonne

Beim Stierkampf...

...in der Arena von Bayonne

Biarritz

St.Jean de Luz

St.Jean de Luz

Im Hafen von St.Jean de Luz

Libourne

Die Bergbahn bei La Rhune

In den Pyrenäen

Auf der französischen Seite

Auf der spanischen Seite

In Navarra

In St.Jean Pied de Port

St.Jean Pied de Port